Titel:

Die Geschichte der Kunsthalle und des Museumsquartier in Wien

Startseite
english
  
ISBN: 3768816494   ISBN: 3768816494   ISBN: 3768816494   ISBN: 3768816494 
 
|<< Anfang     < Zurück     Index     Weiter >     Ende >>|
  Wir empfehlen:       
 


Ein ähnliches „gläsernes Prinzip”, bei dem Inhalte der Gebäude auch von außen sichtbar gemacht werden sollen wird auch bei der Kunsthalle und der Multifunktionalen Halle angewandt: letztere hat an ihrer Stirnseite, auf die die Siebensterngasse nun parallel zuläuft, ein überdimensionales Fenster, das von außen den Blick in den Schnürboden freigibt. Im Rahmen des Gesamtkonzepts des Museumsquartiers spielt die Veranstaltungshalle für experimentelle Theater-, Tanz- und Musikereignisse eine große Rolle. Ihre Lage zwischen dem Museum Moderner Kunst und der Kunsthalle ermöglicht ein Zusammenspiel der Nutzungen, sei es für kulturelle Begleitlehrveranstaltungen, Symposien, Eröffnungen, Sponsorenveranstaltungen und anderes mehr.


Die Kunsthalle mit ihrer dem MMK gegenüberliegenden Front bietet nach außen die Möglichkeit zur freien Inszenierung als Platzwand und nach innen den Blick in das über die gesamte Längsseite gestreckte Treppenhaus, in dem die Kunstwerke gleichzeitig museal geschützt sind und nach draußen wirken können. Sie ist als Veranstaltungsort für die Produktion und Übernahme großer, mittlerer und kleiner kunst- und kulturhistorischer Ausstellungen mit internationalem Anspruch konzipiert.
Die Kunsthalle weist eine Nettogeschoßfläche von 11.000m² auf. Zur Verfügung stehen in drei Geschoßen drei unterschiedlich große Ausstellungshallen, die 1,400m², 900m² und 600m² groß sind. Diese Hallen können bei Bedarf in kleinere Einheiten unterteilt werden.

Neben dem zentralen Umschlagplatz Winterreithalle gibt es an der Mariahilferstraße ein zweites Zentrum. Auf der Ebene der Mariahilferstraße erstreckt sich ein großer Hof, der unter dem Fischer-Bau durchführt.
An den Stirnseiten dieses Hofes stehen sich zwei gleich große Kuben gegenüber, in denen das Film- und Fotografiemuseum einerseits und wesentlicht Einrichtungen des Museums Österreichischer Moderne untergebracht sind.

Auf der Burggassenseite der ehemaligen Hofstallungen, im Staatsratshof, befindet sich das Medienzentrum. Als eigenständiger Baukörper dringt es in die vorhandene Bausubstanz und kann so mit den bestehenden Räumen die funktionellen Anforderungen erfüllen. Im Mittelpunkt steht eine Mediathek, in der der Öffentlichkeit ein leichter Zugang zur Informationsfülle der Wiener Medienarchive geboten wird, aber auch der Zugriff auf die Bestände internationaler Medienzentren erfolgen kann. Weiters ist ein lebendiges und kritisches medienspezifisches Aktionsforum in Verbindung mit einer Ausstellungsplattform für die verschiedensten Phänomene der Medienwelt geplant. Dort soll auf freie, unterhaltsame, kreative und künstlerische Art und Weise die Wirklichkeit und die Wirksamkeit der Medien vermittelt und kritisch durchleuchtet werden.[10]

Drittes Element des Medienforums - neben Film- und Fotografiemuseum und Medienmuseum - ist der Informations- und Leseturm. Er steht als Abschluss der der Kunsthallenfreitreppe neben dem Haupteingang des Fischer-Traktes, knapp herangeschoben an die Hoffassade.
Die auf Kunst und Kultur spezialisierte Freihandbibliothek, die hier untergebracht ist, wird auf zehn doppelgeschoßige Etagen verteilt. Die einzelnen Geschoße haben mit ihren etwa 100m² Fläche ausgesprochen intimen Studiencharakter. Die Bibiothek soll nicht nur Bücher, sondern auch Zeitschriften, CDs und CDRoms umfassen.
Der 67m hohe Turm überragt als wichtiges architektonisches und stadträumliches Zeichen das Areal.

Die Nutzung der übrigen Gebäude auf dem Areal soll nie fixiert werden. Das Konzept sieht eine ständige Fluktuatoin geeigneter Institutionen und Veranstalter vor.
Neben der nötigen Infrastruktur - von der Bank über die Polizeistation über die Trafik - sollen aber noch ein paar wesentliche Kulturträger einziehen: ein Forum aktueller Architektur, ein Galeriezentrum und ein Kindermuseum.

Der Architekt selbst über seine Pläne:
Dieses „Stadtmodell” könnte über seine direkten Funktionen hinaus zeigen, wie Stadt nur durch Verdichtung attraktiver werden kann und wie Altes und Neues sich auf engstem Raum mischen lassen. Von seinem urbanen Stellenwert, vom Anspruch der demokratischen Selbstdarstellung und dem eines kulturellen Leitbildes hat dieses Quartier ein Pendant: die Akropolis.[11]

  
Flusskreuzfahrten auf der Donau. Passau - Wien - Budapest
Siehe auch:
Donaukreuzfahrt: Von Passau über Wien un...
Donaukreuzfahrt: MERIAN live! - Mit Kartenatlas...
DONAU-Kreuzfahrt: Von Passau bis zum Schwarz...
Flusskreuzfahrten auf Rhein - Main - Mosel
Donaukreuzfahrt: Von Passau bis zum Schw...
Donau: Biographie eines Flusses
 
   
 
     
|<< Anfang     < Zurück     Index     Weiter >     Ende >>| 

Zurück zur Themenseite:
SchoolLecture.com/Startseite/Gesellschaft/Kultur

Das Setzen von Verweisen (Links) auf diese Seite ist gestattet und bedarf keine vorherige Absprache.
   
  Startseite  |  english  |  Bookmark setzen  |  Webseite weiterempfehlen  |  Copyright ©  |  Impressum