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| ISBN: 3800071150 ISBN: 3800071150 ISBN: 3800071150 ISBN: 3800071150 | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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Wir empfehlen: | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
Route 2:
Sie führt vom Huapteingang weg in jene
Bereiche, die zum lebendigen Kulturmosaik Museumsquartier wesentlich
beitragen.
Unmittelbar rechts vom Eingang des
Fischer-von-Erlach-Traktes wird der auf 56m reduzierte Leseturm stehen. Die zehn
Geschoße sind noch immer zur Freihandbibliothek (mit 250 Sitzplätzen
und insgesamt 40.000 Büchern, Katalogen und Zeitschriften)
bestimmt.
Die Bestände der
Verschleißbibliothek sollen in regelmäßigen Abständen
versteigert werden und so zu den Betriebskosten beitragen. Außerdem wird
eine Daten-Vernetzung mit den Uni-Bibliotheken angestrebt.
In den 800 - 1000m² Altbestand im
nördlichen Fischer-Trakt sind Büros geplant; im äußeren
Flügel soll sich ein Architekturmuseum mit 1.000m² Fläche
ansiedeln. In den vorhandenen inneren Flügel des Stadtratshofes kommt ein
Kindermuseum nach amerikanischem Vorbild.
In die Burggasse gelangen die Museumsbesucher
über eine Rampe entlang der Bastei.
Route 3:
Am Leseturm vorbei geht es über Treppen
auf eine weitläufige Betonplatte (Niveau +10,50), unter der zunächst
das Foyer der Kombi-Halle verläuft.
Dahinter wird das zweigeschossige
Glacis-Beisl mit teilweise erhaltenem Altbestand und neuem Bauteil
angesiedelt. Sein Gastgarten wird weiterhin auf der Bastei
sein.
Der Zwickel zwischen Leopold-Museum und
Kunsthalle bietet Freiraum für einen neuen Gastronomie-Betrieb (Niveau +
3,50).
Auf der Betonplatte - unter der sich auch der
Zulieferverkehr abspielt - geht es zum neuen Eingang der Breitegasse Nr. 4. Die
alten Basteien mit...
...Schmalseite der
Kunsthalle.
Wer hier das Quartier nicht verlassen will,
muß eine Engstelle zwischen dem Museum Leopold und der Rückfront der
Breite-Gasse passieren. Von hier aus kann man in den 500m² großen
Skulpturenhof zwischen den Museen Moderner Kunst und Leopold blicken.
Rampen und Stiegen bringen dann vorbei an einem neuen Kindergarten wieder auf
die Grundebene und weiter in den kleinen Klosterhof mit dem Tabakmuseum,
das erweitert werden soll.
In das heutige Residenzkino in der
Mariahilferstraße will sich der ORF einmieten und eine Mediathek mit
Livevorführungen seiner alten Produktionen bespielen.
In drei dieser Räume zieht das
Österreichische Fotoarchiv ein. Der Fürstenhof, der ziemlich
heruntergekommen ist, wird von Um- und Neubauten vorerst
verschont.
Nun schien es fast, als ob man mit den
Bauarbeiten bald beginnen könnte.
Dennoch gab schon im nächsten Jahr, am
24. August 1994, Dieter Bogner, der Geschäftsführer und
Konzeptkoordinator der Museumsquartier-Errichtungs- und Betriebsgesellschaft
(MUQUA) seinen Rücktritt bekannt.
Hauptgrund für den Abgang war wohl Rudolf
Leopold, der immer mehr Platz für seine Sammlung und schließlich
sogar den Direktorsposten im Museum Leopold verlangte.
Der Ankauf der Sammlung Leopold sollte den
Staat 2,2 Milliarden Schilling kosten - im Vergleich: die Baukosten des gesamten
Museumsquartieres wurden auf 2,3 Milliarden Schilling
geschätzt.
Außerdem wurden die Pläne von
Ortner/Ortner weiter verändert:
Der Leseturm verlor seine Bibliothek, da sich
der Bund weigerte, den Betrieb zu finanzieren. Was blieb, waren lediglich ein
Restaurant oben und ein Informationszentrum
unten.[16]
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