Titel:

Die Geschichte der Kunsthalle und des Museumsquartier in Wien

Startseite
english
  
ISBN: 3800070170   ISBN: 3800070170   ISBN: 3800070170   ISBN: 3800070170 
 
|<< Anfang     < Zurück     Index     Weiter >     Ende >>|
  Wir empfehlen:       
 

Auch der Freund von Leopold, Krone-Herausgeber und Galerieinhaber Hans Dichand war interessiert, einzelne Stücke aus seiner Sammlung im Museumsquartier zu zeigen.
Weiters gab es Verhandlungen mit Karlheinz Essl, der für seine Sammlung, die unter anderem Werke von Rainer, Attersee, Brauer und Hundertwasser beinhaltet, ein Museum haben will, für das er den ehemaligen Leseturm in eine „Essl-Ellipse”[17] verwandeln wollte.
Dazu kam es jedoch nicht: Ende März 1995 wurde wieder einmal ein neues, unter Beiziehung des Denkmalschutz-Experten Manfred Wehdorn überarbeitetes Projekt präsentiert. Die wichtigsten Neuerungen:
  1. Der Turm fällt endgültig.
  2. Das Museum Moderner Kunst wird nun nicht links, wie im ersten Plan, sondern rechts vom Haupteingang untergebracht, wo zuerst die städtische Kunsthalle situiert gewesen wäre.
  3. Die Stadt Wien adaptiert die ehemalige Winterreithalle durch den Einbau ständiger Tribünen für etwa 1000 Besucher als Theaterraum für die Festwochen und ähnliche Veranstaltungen.
  4. Dahinter wird nun die Kunsthalle gebaut.
  5. Beide Hallen bekommen ein gemeinsames Foyer.

Die beiden großen Bundes-Neubauten werden nicht höher als 24m aufragen, so hoch ist der Mittelrisalit des Erlach-Baus, wo die gemeinsamen Kassen untergebracht werden.
Von den 45.000 Quadratmetern Nutzfläche werden 20.000 in alten Gemäuern untergebracht.
Essl bekam in der Altbauzone für sein „Wotruba-Museum” 4400 Quadratmeter reserviert, eine Dauersammlung Essl war jedoch noch nicht entschieden.[18]
Im August genehmtigte der Bund endlich die Vorentwürfe ohne Einschränkung: dem MMK wurde die dritte Etage gekappt. Statt 4000 Quadratmeter für die Sammlung und 2000 für Wechselausstellungen stehen jetzt nur insgesamt 4400 zur Verfügung. Im Ausgleich dazu wurden die Depotflächen auf 2700 Quadratmetern vergrößert. Außerdem darf das Museum Moderner Kunst zweimal jährlich die Winterreithalle bespielen.[19]

  
Spuk in Wien: Von verborgenen Geistern und Spuren ins Jenseits
Siehe auch:
Unheimliches Wien: Gespenstische Orte Schauri...
Nur in Wien: Ein Reiseführer zu sonderbare...
Geisterschlösser in Österreich: Spuk hinte...
Die Geister Großbritanniens: Ein Führer zu über t...
 
   
 
     
|<< Anfang     < Zurück     Index     Weiter >     Ende >>| 

Zurück zur Themenseite:
SchoolLecture.com/Startseite/Gesellschaft/Kultur

Das Setzen von Verweisen (Links) auf diese Seite ist gestattet und bedarf keine vorherige Absprache.
   
  Startseite  |  english  |  Bookmark setzen  |  Webseite weiterempfehlen  |  Copyright ©  |  Impressum