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Wir empfehlen: | |||||||||||||||||||||||||||
KLIMATISIERUNGDie Heizung und Vollklimatisierung der Halle
erfolgt mittels Klimaaggregaten, einer Kältemaschine und
Gebläsekonvektoren durch Anschluß an das
Fernwärmenetz.
LICHT
Die Belichtung der Ausstellungshalle ist
über das Dach, das mit 39 Lichtkuppeln ausgestattet ist, und über eine
abgehängte Decke gewährleistet. Dieser Zwischenraum wird auch zur
Unterbringung der Beleuchtung genutzt.
PROGRAMM
Das Programm der Kunsthalle Wien konzentriert
sich auf Präsentationen zeitgenössischer Kunst und der Kunst der
Klassischen Moderne, wobei insbesondere die Zusammenhänge von der Moderne
zum aktuellen Zeitgeschehen hin vermittelt werden. Diese Vermittlung erfolgt
primär über themenspezifische Ausstellungen (wie bisher z.B. bei
Glaube Hoffnung Liebe Tod, Wunschmaschine Welterfindung, :Engel :Engel).
Ebenso widmet sie sich den gattungs- und grenzüberschreitenden Tendenzen im
Bereich der Künste - u.a. durch Integration von Video (Gary Hill,
Rebecca Horn, Dara Birnbaum), Film/Fotografie (Magnum Cinema,
Illusion-Emotion-Realität, Lust und Leere),
„experimenteller” Architektur (Archigram, Die Schrift des
Raumes) und in Zukunft gerade in Verbindung mit der geplanten
Veranstaltungshalle - auch verstärkt durch Performances, Konzerte
und Symposien. Ein weiterer Schwerpunkt ist die Präsentation von
internationalen und österreichischen Künstlern unter
Berücksichtigung der programmatischen Schwerpunkte der Kunsthalle Wien
(Heinz Gappmayr, Matthew Barney).
Im Wechsel mit thematischen Ausstellungen und
solchen zur „Klassischen Moderne” werden Projekte auch im Rahmen der
Wiener Festspiele realisiert. So fanden bis jetzt
Festwochen-Ausstellungen zum Thema kultureller Erinnerungsbilder, historischer
und moderner Technologie sowie Kunst und Sprache statt.
ie fünf Schaufenster gegenüber der
Kunsthalle Wien am Karlsplatz wurden erstmals im Rahmen der Ausstellung
Doubletake vom Künstlerduo Peter Fischli/David Weiss für eine
Installation im Öffentlichen Raum genutzt. Dort finden seit jeher
jüngere österreichische und internationale Künstler die
Gelegenheit, eigenständige Projekte zu realisieren, die eine Verbindung
zwischen dem urbanen Raum und der Kunsthalle herstellen.
KUNSTHALLE WIEN IM
MUSEUMSQUARTIER
Am 15. Dezember 1995 hat die Kunsthalle Wien
mit der Ausstellung Auf den Leib geschrieben einen weiteren
temporären Ausstellungsraum eröffnet: eine Dependance im
Museumsquartier.
Die Aktivitäten der Kunsthalle Wien im
Museumsquartier können als erster Schritt zu einer endgültigen
Übersiedelung in die zu errichtende Kunst- und Veranstaltungshalle im
Museumsquartier als zukünftige Heimstätte der Kunsthalle Wien im
Bewußtsein verankert werden.
Die vorrübergehende Nutzung des Areals
eröffnet bei allen technischen und infrastrukturellen Beschränkungen
die Chance, österreichische Kunst der Gegenwart auch in ihren Bezügen
zu internationalen Strömungen stärker als bisher möglich zur
Geltung zu bringen. Darüberhinaus wird aber auch weiterhin den
grenzüberschreitenden Tendenzen im Bereich der Künste verstärkt
Rechnung getragen.
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