|
|||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| ISBN: 3854315341 ISBN: 3854315341 ISBN: 3854315341 ISBN: 3854315341 | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
|
Wir empfehlen: | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
KINDER/FAMILIEN:
Familien mit zwei Erwachsenen und Kindern
haben ermäßigten Eintritt.
Es gibt spezielle Familientage, bei denen
Kinder und Jugendliche an Wochenenden zu einem besonderen Programm geladen
werden.
Auch am Ferienspiel der Stadt Wien nimmt die
Kunsthalle regelmäßig teil.
Dazu wird noch eine SchülerInnenaktion
angeboten, bei denen sich Kinder und Jugendliche je nach Altersgruppe
spielerisch und selbst aktiv mit Themenschwerpunkten der Ausstellungen
auseinander. LehrerInnenführungen, die gesondert angekündigt werden,
bieten die Möglichkeit zur Vorabinformation.
CAFEHAUS:
In der Kunsthalle Wien am Karlsplatz gibt es
ein Café-Restaurant mit Gastgarten, das auch außerhalb der
Öffnungszeiten zugänglich ist: es ist täglich von 10 bis 2 Uhr
geöffnet.
DAS
MUSEUMSQUARTIER
DIE HOFSTALLUNGEN VON
FISCHER VON ERLACH
Bis zu Beginn des 18. Jahrhunderts erstreckte
sich das Glacis vor dem äußeren Burgtor. Nachdem die
Türkengefahr für immer gebannt und der osmanische Erbfeind bis an die
untere Donau zurückgedrängt war, konnte die Haupt- und Residenzstadt
des Kaisers aufatmend das enge Korsett der mittelalterlichen Festung sprengen.
Die neue Lebensfreude, das überschäumende Machtgefühl Habsburgs
fand im barocken Baustil seinen Ausdruck. In den Vorstädten Wiens
entstanden nun Adelspalais, die Kirchen - oder was von ihnen nach der
Türkenbelagerung übriggeblieben war - wurden barockisiert oder im
barocken Stil neu errichtet, und auch das wohlhabende Bürgertum eiferte mit
seinen Häusern dem Vorbild, das Adel und Klerus gaben,
nach.
Der Kaiser brauchte nun nicht mehr um seine
Pferde und seinen Wagenpark zu fürchten, wenn sie außerhalb der
Stadtmauern untergebracht wurden. So wurde Österreichs größter
Barockarchitekt, der Erbauer der Karlskirche, Johann Fischer von Erlach, damit
beauftragt, Pläne für ein Hofstallgebäude auf dem Glacis vor dem
Burgtor zu entwerfen.
Der langgestreckte Komplex gegen das Glacis
und die Hofburg, der - um diese nicht zu überragen -
größtenteils nur zweigeschossig werden durfte, war nicht leicht
repräsentativ zu gestalten. Giebelrisalite machten die beiden
Seitenflügel zu kleinen Palais, der Mittelteil mit dem Hauptrisalit und den
elf Achsen ist fast wie eine Neuauflage des ebenfalls von Fischer von Erlach
erbauten Palais Trautson. Neu jedoch war, daß das Dach - ursprünglich
mit figurenbesetzter Attika - sichtbar ist.
Fischer, der 1723 im Alter von 67 Jahren
starb, konnte das Hofstallgebäude, dessen Bau 1719 begonnen worden war,
nicht mehr vollenden. Diese Aufgabe übernahm sein Sohn Joseph Emanuel. Er
nahm kleine Veränderungen vor, und 1723 konnte der Bau seiner Bestimmung
übergeben werden. 600 Pferde fanden darin Platz. Der im 19. Jahrhundert
weiter verfolgte Gesamtausbau stützte sich in den Grundintentionen
teilweise noch auf das Projekt Fischer von Erlachs, die Großzügigkeit
der Gesamtanlage wurde Mitte des 19. Jahrhunderts durch den Bau einer zentralen
Reithalle gestört. Außerdem kam der Trakt an der
Mariahilferstraße hinzu, weiters der hintere Gebäudekomplex. Hier
wurden die Wagenburg mit ihrer großen Sammlung an Staatskarossen und
Prunksätteln (heute in Schönbrunn), die Winterreitschule, die Hofjagd-
und Gewehrkammer untergebracht.
Mit der Erfindung des Autos hatte das
Hofstallgebäude seine Bestimmung überlebt und wäre wohl auch ohne
den Zusammenbruch der Monarchie bald anderen Zwecken zugeführt worden. Im
Jahr 1921 wurde der Gebäudekomplex der Wiener Messe zur Nutzung
übergeben, die das Gelände für ihre Zwecke anpaßte. Der
heutige Zustand der Hofstallungen ist geprägt von zahlreichen Zu- und
Einbauten des 20. Jahrhunderts, mit oft zufälligen Nutzungen und einem
schlechten
Bauzustand.[7]
Als Anfang der achtziger Jahre eine
Aussiedlung der Wiener Messe AG aus dem Areal in Aussicht genommen wurde, wurden
verschiedenste Nachfolgenutzungen ins Gespräch gebracht, so unter anderem
ein Konferenzzentrum, kommerzielle Nutzungen oder auch ein österreichisches
„Centre Pompidou”.
|
|
||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| |<< Anfang < Zurück Index Weiter > Ende >>| | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
|
Zurück zur Themenseite: SchoolLecture.com/Startseite/Gesellschaft/Kultur Das Setzen von Verweisen (Links) auf diese Seite ist gestattet und bedarf keine vorherige Absprache. | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Startseite | english | Bookmark setzen | Webseite weiterempfehlen | Copyright © | Impressum | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||